Schlürmann,B.:Umsetzung d.Expertenstand Masemann,S.:100 Tipps z.Umsetz.Experten Herrgesell,S.:Hdb.Expertenstandards MDK Schmidt,S.:Expertenstandards i.Pflege Naumann,B.:Expertenstandards i.d.Pflege Die Expertenstandards im Pflegealltag Dekubitusmanagement auf der Basis des Nationalen Expertenstandards Prophylaxen u.Expertenstandards,6CD-ROM Scheu,P.:Wunde Punkte überwinden Hotz,M.:Decubitalulcera-Prophylaxe Mauelshagen:Sofort einsetzb.Pflege-,CDR

Nationale Expertenstandards

Ein Nationaler Expertenstandard ist ein Instrument der Qualitätsentwicklung auf nationaler Ebene. Er erklärt, wie Pflegestandards in den einzelnen Einrichtungen des Gesundheitswesens bzw. der Altenhilfe aufgebaut sein sollen / können.

Expertenstandards werden in Ländern mit einer zentralen Pflegekammer auch von dort aus (weiter-)entwickelt und ausgegeben. In Deutschland setzte die Entwicklung von Expertenstandards erst verzögert vor kurzem unter Federführung des Deutschen Netzwerks zur Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) und teilfinanziert mit Bundeszuschüssen ein. Dies ist zu einem großen Teil die Reaktion auf die Entwicklung verschiedenster Pflegestandards in den 80er und 90er Jahren quer durch die Bundesrepublik. Diese Standards waren zum Teil im Aufbau und den Aussagen zu einem Thema sehr unterschiedlich. Adelheid von Stösser veröffentlichte 1992 ein Buch zu dieser Situation und der idealtypischen Vorgehensweise bei der Entwicklung von Pflegestandards. Kritik an diesem Vorgehen wurde aus unterschiedlichsten Standpunkten geäußert (siehe Stösser-Standards). Die Kernfrage, wie die Pflegekräfte der einzelnen Einrichtung einen Konsens finden, löste diese mehr akademische Debatte gar nicht. Mit den Expertenstandards wird ein neuer Weg beschritten. Die Entwicklung der ersten, fünf, deutschen Expertenstandards der neuen Generation wird vorraussichtlich im Jahr 2007 abgeschlossen sein.

Im Gegensatz zu Pflegestandards aus der Praxis sollen Expertenstandards mit wissenschaftlichen Methoden erarbeitet und überprüft werden. In der Anfangsphase der Entwicklung arbeiten zunächst ausgewiesene, pflegerische Expertinnen und Experten in dem jeweiligen Themengebiet und eine pflegewissenschaftliche Forschungsgruppe an dem Standard zusammen. Darauf folgt die professionelle Abstimmung in einer Großveranstaltung (Konsentuierung). Sie wird in der Nacharbeit der Forschungsgruppe ausgewertet und der Standard, wenn dies notwendig ist, entsprechend geändert. Darauf wird der Standard in verschiedenen Einrichtungen eingeführt und getestet und die Veröffentlichung erfolgt.

Da auch pflegerisches Wissen jedoch momentan ungefähr eine Halbwertszeit von fünf Jahren aufweist oder konkrete Untersuchungen noch gar nicht vorliegen, müssten Expertenstandards relativ oft überarbeitet werden. Konstruktive Kritik ist somit erwünscht und angebracht. Beispielsweise könnte beim Expertenstandard Dekubitusprophylaxe der Gebrauch einer Einschätzungsskala kritisiert werden. Solche Skalen geben nur darüber Auskunft, ob eine Dekubitusgefahr besteht oder nicht. Wünschenswert wäre die Entwicklung von Einschätzungsinstrumenten, die die Art und den Schweregrad bestimmen und davon abgeleitet einen Hinweis über geeignete Maßnahmen liefern. Andererseits wird dabei deutlich, dass gute Expertenstandards nur entwickelt werden können, wenn auch wissenschaftliche Erkenntnisse zu dem Bereich der Pflege, der Thema des Standards ist schon vorliegen.


Quelle: www.PflegeWiki.de

Infolit "Expertenstadards"

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Preis: 21,50 EUR Zum Shop

Expertenstandard Förderung der Harnkontinenz in der Pflege

Entwicklung - Konsentierung – Implementierung
(April 2007); 181 Seiten

Preis: 21,50 EUR Zum Shop

Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege

Der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe ist der erste Expertenstandard, der im Jahre 2000 für Deutschland vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) entwickelt wurde. Dieser wurde mittlerweile (2010) überarbeitet und aktualisiert. In der neuen Fassung fehlt der Hinweis auf die Verwendung von Einschätzungsskalen zur Einschätzung des Dekubitusrisikos, da sich diese Assessmentinstrumente nach neuen Erkenntnissen in der Praxis nicht bewährt haben.

Der Expertenstandard war zunächst vorwiegend für die Pflege in Krankenhäusern gedacht. Gegenstand sind die Möglichkeiten innerhalb der Struktur und des Pflegeprozesses, der Entstehung eines Dekubitus vorzubeugen, nicht die Pflege bei vorhandenem Dekubitus. Damit ein solcher Standard in die Praxis implementiert (eingeführt) werden kann, ist die genaue Beschäftigung mit dem Inhalt, insbesondere der Kommentierung, unerlässlich. Die Entscheidung, ob und wie ein Expertenstandard eingeführt bzw. umgesetzt wird, ist eine Aufgabe des Pflegemanagements. Pflegende können dies aber stark beeinflussen. Eventuell sollte dafür fachlicher Rat eingeholt werden.

Preis: 16,00 EUR Zum Shop

Expertenstandard Entlassungsmanagement in der Pflege


Standardaussage:
Jeder Patient mit einem poststationären Pflege- und Unterstützungsbedarf erhält ein individuelles Entlassungsmanagement zur Sicherung einer kontinuierlichen bedarfsgerechten Versorgung.

Begründun:
Versorgungsbrüche bei der Entlassung bergen gesundheitliche Risiken und führen zu unnötiger Belastung von Patienten und ihren Angehörigen sowie zu hohen Folgekosten. Mit einem frühzeitigen und systematischen Assessment sowie Beratungs-, Schulungs- und Koordinationsleistungen und abschließender Evaluation trägt die Pflegefachkraft dazu bei, Versorgungskontinuität herzustellen.

Preis: 19,00 EUR Zum Shop

Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege


Standardaussage:
Jeder Patient/Betroffene mit akuten oder tumorbedingten chronischen Schmerzen sowie zu erwartenden Schmerzen erhält ein angemessenes Schmerzmanagement, das dem Entstehen von Schmerzen vorbeugt, sie auf ein erträgliches Maß reduziert oder beseitigt.

Begründung:
Eine unzureichende Schmerzbehandlung kann für Patienten/Betroffene gravierende Folgen haben, z. B. physische und psychische Beeinträchtigungen, Verzögerungen des Genesungsverlaufs oder Chronifizierung der Schmerzen. Durch eine rechtzeitig eingeleitete, systematische Schmerzeinschätzung, Schmerzbehandlung sowie Schulung und Beratung von Patienten/Betroffenen und ihren Angehörigen tragen Pflegefachkräfte maßgeblich dazu bei, Schmerzen und deren Auswirkungen zu kontrollieren bzw. zu verhindern.

Preis: 20,50 EUR Zum Shop

Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege

Der Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege hat zum Ziel, Stürze und Sturzfolgen zu vermeiden, indem ursächliche Risiken und Gefahren erkannt und nach Möglichkeit minimiert werden. Er richtet sich an alle Pflegefachkräfte, die Patienten oder Bewohner entweder in der häuslichen Umgebung oder in einer Einrichtung der stationären Gesundheitsversorgung oder der Altenhilfe betreuen. Dieser nationale Expertenstandard soll das Bewusstsein auf die professionelle Sturzprophylaxe in der Pflege lenken.

Preis: 24,50 EUR Zum Shop

Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden

Entwicklung - Konsentierung – Implementierung
(Juni 2009); 169 Seiten

Preis: 24,00 EUR Zum Shop

Expertenstandard Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege

Der Expertenstandard Ernährungsmanagement (vollständiger Titel: Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung) will die orale Ernährung erwachsener Menschen, die pflegerischer Unterstützung bedürfen, sicherstellen (also durch die natürliche Art der Nahrungsaufnahme). Ernährung umfasst dabei auch die flüssige Ernährung, also auch die Getränke. Kinder und Säuglinge sind bei diesem Standard nicht berücksichtigt, da bei ihnen noch viele andere Faktoren zu bedenken gewesen wären. Der Standard schließt auch nicht den Diabetes mellitus ein.